Das Ende der Kleinbahn

Die finanzielle Situation der Kleinbahn war nie rosig. Die Gesellschafter waren immer wieder gefordert, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen.

Der defizitäre Betrieb brachte die Bahn in den 1930er Jahren in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Die Anschaffung von Triebwagen wurde in Erwägung gezogen, da die die Betriebskosten gesenkt hätte. Aus finanziellen Gründen kam es aber nicht zu einer Umstellung des Personenverkehrs auf Triebwagen.

Der zunehmende Kraftverkehr auf den Straßen machte der Bahn zusätzlich Konkurrenz. Auch im der Gütertransport wurde zunehmend auf die Straße verlagert.

Nach der Währungsreform 1948 verstärkte sich die individuelle Motorisierung. Die Schmalspurbahn mit ihrem veralteten Fuhrpark und abgenutzter Strecke war nicht mehr konkurrenzfähig.

Am 17.05.1952 stellte die Bahn den Personenverkehr ein und Ende August 1952 den Güterverkehr. Anschließend wurde die Strecke demontiert.